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Unsere Projekte

 

 

» Projekt: 18+ Kinderheirat verhindern in Simbabwe

   
Projekt lief bis:
Bisherige Förderung:

Mitte 2019

8.150,- €
 
50 Berufliche Schulbildungen á 163,- € finanziert.
 
In Simbabwe heiraten 34 Prozent der Mädchen noch bevor sie 18 Jahre alt sind. Meist folgt auf die Hochzeit schon bald eine Schwangerschaft. Also brechen diese Mädchen die Schule ab. Damit befinden sie sich in einer Spirale aus Abhängigkeit und Armut. Ziel dieses Projekts ist es, Mädchen zu stärken, damit sie selbst bestimmen können, ob, wen und wann sie heiraten. Die Mädchen sollen selbständig werden, damit sie ihr eigenes Leben und ihr zukünftiges Familienleben so gestalten können, dass es für sie und ihre Kinder eine bessere Lebensperspektive bietet.

Das Projekt wird zusammen mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt und ist breit angelegt:
An 64 Schulen werden Kinderclubs eingerichtet, die von jeweils zwei speziell zum Thema ausgebildeten Lehrkräften (eine Lehrerin, ein Lehrer) betreut werden.
Daneben wird für insgesamt 70 besonders bedürftige oder gefährdete Mädchen eine zweite Bildungschance ermöglicht: Hierbei werden 20 Mädchen dabei unterstützt, den Schulbesuch wiederaufzunehmen. Weitere 50 Mädchen nehmen an Aktivitäten zur Berufs-

orientierung und Beratungen zur Existenzgründung teil, um ihre beruflichen Kompetenzen zu stärken und zu lernen, wie sie ein Kleinstunternehmen aufbauen.
100 Rechtsberaterinnen und Rechtsberater werden speziell zu den rechtlichen Fragen der Frühverheiratung ausgebildet, um die Mädchen im Ernstfall zu unterstützen.
In Jugend- und Kirchenzentren werden spezielle Räume für Mädchen eingerichtet, die besonders gefährdet sind, früh verheiratet zu werden.
In den Projektgemeinden werden Informationstage durchgeführt, um die Gemeindemitglieder für die negativen Aspekte der Kinderheirat zu sensibilisieren. Es werden Kinderschutzkomitees in den Gemeinden gegründet - zusammengesetzt aus Lehrkräften, Mitarbeitern des Gesundheitssystems sowie traditionellen und religiösen Autoritäten – die präventiv gegen die Kinderheirat vorgehen sollen.
Das Projekt ist Teil des 18+-Programms, mit dem Plan in Malawi, Sambia Simbabwe  und Tansania die frühe Verheiratung von Kindern verhindern und langfristig abschaffen will. Das Mindest-Heiratsalter soll in diesen Ländern generell auf 18 Jahre angehoben werden. Durch Gesetzvorlagen, Bewusstseinsveränderungen, Aufklärung über Rechte und Zugang zu Bildung sollen Mädchen nachhaltig gestärkt und ihre Position in der Gesellschaft dauerhaft verbessert werden.

Maßnahmen:
Aufbau und Unterstützung von Kinderschutzstrukturen
Berufsorientierung und zweite Bildungschancen für 70 Mädchen
Schulung von 128 Lehrkräften zur Betreuung von Kinderclubs an 64 Projektschulen
Einrichtung von zehn sicheren Räumen für gefährdete Mädchen

Im Rahmen des Projekts in Simbabwe konzentrieren wir uns auf die berufliche Schulung von 50 Mädchen.

     

Die berufliche Schulung für eines dieser Mädchen kostet 163 Euro. Unser Ziel ist es, die berufliche Schulung für alle 50 Mädchen in Gesamthöhe von 8.150 Euro bis 2019 zu finanzieren. Packen Sie mit an!

     
Wir freuen uns, Ihren Beitrag für diese Stipendien auf dem Spendenkonto der Stiftung zu finden und bedanken uns ganz herzlich im Voraus bei Ihnen!
     
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Wenn Sie noch mehr Informationen über das Land oder über das Projekt haben möchten, dann schreiben Sie uns einfach eine kurze Email.

 

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